Die Zusammenfassende Meldung (ZM) nach § 18a UStG ist eine verpflichtende elektronische Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), in der deutsche Unternehmer alle innergemeinschaftlichen Warenlieferungen sowie grenzüberschreitenden B2B-Dienstleistungen (§ 13b UStG) an Kunden im EU-Ausland samt deren USt-IdNr. auflisten müssen.
Das Wichtigste in Kürze (Stand 2026):
Abgabefrist: Immer bis zum 25. Tag nach Ablauf des jeweiligen Meldezeitraums (Monat oder Quartal) elektronisch via ELSTER.
Dauerfristverlängerung gilt NICHT für die ZM: Selbst wenn Sie für Ihre USt-Voranmeldung eine Dauerfristverlängerung haben, bleibt es für die ZM streng beim 25. des Folgemonats!
Gültige USt-IdNr. des EU-Kunden ist zwingende Voraussetzung (vorab im Rechly USt-IdNr.-Prüfer validieren!).
Wie funktioniert der EU-Abgleich über das MIAS-System?
Mit der Zusammenfassenden Meldung prüfen die Finanzbehörden aller 27 EU-Mitgliedstaaten vollautomatisch, ob der ausländische Rechnungsempfänger den steuerfreien Umsatz bzw. die Reverse-Charge-Leistung in seinem Heimatland ordnungsgemäß versteuert hat. Stimmt die gemeldete USt-IdNr. nicht, droht die Versagung der Steuerfreiheit!
Häufige Fragen zu Zusammenfassende Meldung (ZM · § 18a UStG)
Muss ich eine Nullmeldung abgeben, wenn ich in einem Quartal keine EU-Umsätze hatte?
Nein! Im Gegensatz zur Umsatzsteuer-Voranmeldung muss eine Zusammenfassende Meldung (ZM) nur für solche Zeiträume übermittelt werden, in denen Sie tatsächlich meldepflichtige EU-Umsätze ausgeführt haben.
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